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Solberga Gård liegt in der Nähe des Ortes Köpingsvik, rund fünf Kilometer von Borgholm entfernt. Der Hof zeichnet sich durch seine ruhige Atmosphäre aus, mit Gebäuden, die allesamt aus dem 19. Jahrhundert stammen. Der Hof war einst der größte der Insel und bei einem Spaziergang im Garten spürt man noch immer die mehr als 400jährige Geschichte dieses Ortes.
Seit 1988 wird auf Solberga ökologischer Anbau betrieben: Spargel, Knoblauch, Kürbis und anderes Gemüse - insgesamt rund 140 Kulturpflanzen - werden im eigenen Laden verkauft. Es gibt Schafe, Schweine, Kaninchen, Katzen und Pferde, die alle in großzügigen Ställen und Gehegen zu Hause sind.
Nachhaltigkeit ist unser oberstes Ziel: wir möchten die Produktion ökologischer Lebensmittel verbinden mit der Zubereitung erstklassigen Essens in unserem Restaurant und Urlaubserlebnissen, an die man noch lange gern zurückdenkt.
Unsere Maßnahmen zur Nachhaltigkeit beinhalten unter anderem:
- Die gesamte Landwirtschaft funktioniert nach den äußerst strengen Richtlinien des schwedischen Gütesiegels KRAV. So verwenden wir beispielsweise nur organischen Dünger und auch die Tiere bekommen nur ökologisch produzierte Futtermittel.
- In allen Wohnhäusern ist die Wärmeversorgung (Heizung und Warmwasser) durch eine Erdwärmepumpe sichergestellt. Den verbrauchten Strom beziehen wir nur aus Wasser- und Windkraft. Kamin- und anderes Brennholz stammt aus der eigenen Wirtschaft.
- Im Restaurant verwenden wir ausschließlich ökologische Lebensmittel. Dies geht weit über den Standard für KRAV-geführte Restaurants hinaus.
- Wir ermuntern unsere Gäste, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und tun alles, um sie bei der umweltfreundlichen Reiseverkehrsmittelwahl zu unterstützen, zum Beispiel indem wir einen Abholservice anbieten, Fahrräder verleihen und Handtücher, Bettlaken, Spielzeug und andere Dinge bereitstellen, die sonst mitgeführt werden müssten.
Im Jahr 2014 wollen wir eine kleine Windkraftanlage bauen und bitten alle Gäste, dieses Projekt zu unterstützen. Die Windkraftanlage wird genau den Strom produzieren, den der Hof im Jahr verbraucht (100.000 kWh) - damit wären wir energieautark. Wir verhandeln im Augenblick mit dem Windkraftanlagenbauer WindEn (www.winden.se).
Es gibt ein Problem, das wir noch lösen müssen, der Verbrauch von Treibstoff in der Landwirtschaft und die Emissionen, die mit der Anreise unserer Gäste verbunden sind. Im Augenblick sind wir noch auf Diesel angewiesen, um den Trecker zu fahren und Transporte von Waren durchführen zu können. Wir wollen aber in den kommenden Jahren eine innovative Lösung finden und auch die Emissionen unserer Gäste kompensieren. Unsere eigenen Emissionen werden über Atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert.
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